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Vegane Ernährung - worauf muss man achten?

Vegan liegt im Trend
Immer mehr Menschen stellen sich auf eine vegane Ernährung um. Dies ist eine strenge Form der vegetarischen Ernährung, bei der ausschließlich nur pflanzliche Lebensmittel und die daraus hergestellten Produkte verzehrt werden. Bewusst wird auf tierische Lebensmittel und die daraus hergestellten Produkte verzichtet, d.h. auch auf Honig und Eier.
Eine vegane Ernährung sollte gut durchdacht sein, im Bezug auf Ballaststoffe, Obst und Gemüse ist dies eine ideale Nahrungsaufnahme. Dennoch ist eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen nicht gewährleistet, daher ist in einigen Bereichen diese mit guten Nahrungsergänzungen auszugleichen (z.B. Vitamin B¹² ). Außerdem sollte auf Zucker, Fett, Salz und Zusatzstoffen in hoch verarbeiteten Lebensmitteln geachtet werden.
Worauf muss ich als Veganer achten?
Um den Nährstoffbedarf komplett abzudecken, sollten die kritischen Lebensmittel regelmäßig, wenn nicht auch täglich auf den Speiseplan stehen. Ein Nährstoffdefizit macht sich nicht gleich und in den ersten Jahren bemerkbar. Die ist ein schleichender Prozess. In Deinem Körper befinden sich einige Speicher, die für die Nährstoffe gedacht sind und müssen regelmäßig aufgefüllt werden.
Passiert dies nur wenig oder auch gar nicht, dann entleert sich der Speicher immer mehr, ist er einmal leer, lässt er sich nicht wieder auffüllen – die Folge: KRANK
Für wen ist eine vegane Ernährung nicht geeignet?
Säuglinge, Kinder und Jugendliche sollten grundsätzlich nicht vegan ernährt werden, dies hat große Folgen auf ihre Entwicklung und Wachstum. Schwangere und stillende Mütter sollten gerade in dieser Zeit auf eine ausreichende Versorgung achten und diese ständig ärztlich kontrollieren lassen. Gerade zu Beginn einer, am besten noch vor einer Schwangerschaft sollte eine Nährstoffanalyse erstellt werden. Empfehlenswert ist, in dieser Zeit auf vegetarische Kost umzustellen.
Welches sind die kritischen Lebensmittel?
Eiweiß, langkettige Omega-3-Fettsäuren, Calcium, Eisen, Jod, Zink, Selen sowie Vitamin B¹² und Vitamin D.
Tipps für die Praxis:
Eiweiß aus pflanzlichen Lebensmittel ist für den menschlichen Organismus nicht so verwertbar wie tierisches Eiweiß. Daher kommt es auf eine geschickte Kombination an:
Vollkorngetreide mit Hülsenfrüchte und Kartoffeln mit Hülsenfrüchte.
- verwende hochwertiges Pflanzenöl: Raps- und Walnuss Öl, natives Olivenöl, Leinöl und ein gutes Bratöl, welches die hochwertigen Omega-3-Fettsäuren enthält.
- für die Calciumversorgung: dunkelgrüne Gemüsesorten wie Grünkohl und Brokkoli, Nüsse wie Hasel- und Paranüsse, Tofu, calciumreiche Mineralwässer (mehr als 150mg Ca/Liter)
- eisenreiche Lebensmittel: Vollkornprodukte und – Getreide, grünes Blattgemüse und Hülsenfrüchte. Am besten in Kombination mit Vitamin C, da dies die Eisenaufnahme fördert (1 Glas Orangensaft oder frisches Obst)
- Jod: fluoridhaltiges Jodsalz verwenden oder Algen mit angereicherten Meersalz, Jod Werte regelmäßig kontrollieren lassen
- die Sauerteiggärung und Keimung von Vollkorn und Hülsenfrüchten verbessert die Bioverfügbarkeit von Vitaminen und Mineralstoffen, vor allem Zink.
- grundsätzlich Vitamin B¹² und Vitamin D als Nahrungsergänzung zuführen und den Wert regelmäßig kontrollieren lassen (für eine Empfehlung spreche uns gerne an)
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